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Heizölpreise-Trend: Ölpreissprung und schwacher Euro lassen zum Wochenstart die Heizölpreise steigen (12.11.2018)

Brentölpreis mit Preissprung wieder über der Marke von 71 USD/Barrel - Euro sehr schwach und fällt unter die Marke von 1,13 - Heizölpreise steigend erwartet

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen am Freitag gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um 1,5 % leichter - konkret stand der Heizölpreis bei 92,25 Euro/100 L. Damit fiel der Heizölpreis unter die Heizölpreismarke klar unter die Marke von 93 Euro/100 L.

Bei der konkreten Heizölpreisbewertung ist jedoch weiter zu beachten, dass es große Unterschiede bei den regionalen Heizölpreisen gibt. Hauptursache dafür ist, dass neben den unten dargestellten Einflussfaktoren (Rohölpreis und Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar) zusätzlich noch die Schiffsfrachten an der Rhein-Main-Schiene einen erheblichen Einfluss auf die aktuellen Heizölpreise in den betroffenen Regionen haben. So sind die Frachtkosten, bedingt durch den weiter anhaltenden niedrigen Wasserstand, in den letzten Monaten um 400 % gestiegen. Durch den stark eingeschränkten Schiffsverkehr gibt es auch dadurch in ausgewählten Regionen weiter Probleme bei der Bereitstellung von Mineralölprodukten, da über die Schiene und die Straße die Transportausfälle nicht komplett kompensiert werden können.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 42,8 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Freitag und dem aktuellen Stand der Börsen am Montagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: steigend!

 

Bereich Schlusskurs
08.11.2018
Schlusskurs
09.11.2018
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
12.11.2018
Heizölpreis (€/100L)
3.000 L Standardqual.

93,62

92,25

- 1,5 %


Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
70,65 70,18 - 0,7 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1367 1,1338 - 0,3 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Freitag und dem heutigen Tag herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat Januar 2019 schloss am Freitagabend mit einem Minus von 0,7 % bei 70,18 USD/Barrel - damit konnte sich der Rohölpreis knapp über der Marke von 70 USD/Barrel halten. Hauptursache für den Ölpreisverfall ist, dass der erwartete Rückgang der Ölproduktion im Zusammenhang mit den US-Wirtschaftssanktionen im Iran bisher nicht so hoch ausgefallen ist wie befürchtet, aber gleichzeitig Länder wie Russland, Saudi-Arabien und die USA jedoch ihre Rohölproduktion hochgefahren haben, um die Förderausfälle zu kompensieren. Dadurch existiert aktuell ein Ölüberangebot von mindestens 1 Mio. Barrel/Tag, was die Ölpreise unter Druck setzt.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 4,9 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Montag ist der der Verfall der Ölpreise vorerst gestoppt - aktuell steigt der Brentölpreis um 1,3 % und steht er bei 71,10 USD/Barrel. Das Treffen ausgewählter Ölförderländer am Wochenende in Abu Dhabi zeigt heute Wirkung beim Ölpreis. Die Opec-Mitglieder wollen auf ihrem Treffen im Dezember über eine Förderkürzung entscheiden, dabei könnte eine Förderkürzung um 1 Mio. Barrel/Tag beschlossen werden. Dieses mögliche Szenario stützt zum Wochenstart die Ölpreise.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss am Freitag mit einem Minus von 0,3 % bei 1,1338 - damit konnte sich der Euro über der Marke von Marke von 1,13 halten. Hauptauslöser für die Euroschwäche bleiben weiter die Ergebnisse der Fed-Beratung vom Donnerstag. So hält die amerikanische Notenbank weiter an ihrem geldpolitischen Kurs fest und könnte schon im Dezember die nächste Zinserhöhung vornehmen- dieses Szenario belastete den Euro auch zum Wochenausklang.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 5,7 % reduziert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in die neue Woche schwächelt der Euro weiter und fällt klar unter die Marke von 1,13 - aktuell steht er bei 1,1256. Neben der US-Dollarstärke wird der Euro zusätzlich durch den Haushaltsstreit zwischen der EU und Italien belastet.

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PLZ:
Menge: L
Entladst.