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Flüssiggas-Tank: Stabil und sicher für Jahrzehnte (01.03.2021)

Welcher Flüssiggas-Tank ist der Richtige? Verschiedene Behältergrößen für Ihren individuellen Jahresenergiebedarf

Flüssiggas-Tanks sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Welche Behältergröße am besten geeignet ist, richtet sich danach, wie viele Personen im Haushalt leben, wie groß die Wohnfläche ist und welche Heizgewohnheiten bei den Bewohnern bestehen. 

Bei 1 bis 5 Hausbewohnern und Wohnflächen von 80 bis 250 Quadratmetern werden 1,2 und 2,1 Tonnen Tanks, die 2.700 Liter bzw. 4.850 Liter Flüssiggas fassen, von den Herstellern angeboten. Für größere Häuser, Betriebe, Unternehmen oder Hotels mit weit mehr Energiebedarf können 2,9-Tonnen-Tanks mit einem Fassungsvermögen von 6400 Litern genutzt werden.


Quelle: Deutscher Flüssiggas Verband


Oberirdisch, halboderirdisch oder erdgedeckt: Sichere Aufstellung und Installation des Tanks durch den Fachhandwerker

Ganz gleich, ob Sie einen Flüssiggastank auf Ihrem Grundstück im Garten aufstellen oder Ihren Tank nahezu unsichtbar machen wollen und diesen ins Erdreich einlassen möchten. Die Aufstellung und der Anschluss eines Flüssiggas-Tanks ist nicht kompliziert und kann von einem SHK-Fachhandwerker geplant werden.

Flüssiggastanks sind sicher und langlebig. Ein Tank-Behälter kann bei regelmäßiger Prüfung und Wartung über mehrere Jahrzehnte an seinem Standort verbleiben.

Flüssiggastanks sind sicher und langlebig. Ein Tank-Behälter kann bei regelmäßiger Prüfung und Wartung über mehrere Jahrzehnte an seinem Standort verbleiben.

 

Richtlinien und Vorschriften für Ihre Sicherheit

Bei oberirdisch aufgestellten Tanks sorgt eine Betonplatte bzw. ein Betonfundament für die nötige Sicherheit und Stabilität.
Ein Beispiel: Für einen 1,2-Tonnen-Behälter misst diese Betonplatte 3 Meter x 1,6 Meter in Länge und Breite. Die Platte hat eine Höhe von mindestens 20 Zentimetern.

Vorgeschrieben ist, dass oberirdische Flüssiggas-Tanks mit einer hellen Farbe wie zum Beispiel weiß, hellgrün oder hellblau lackiert werden. Der helle Farbton soll helfen, den Tank vor starkem Aufheizen zu schützen, wenn im Sommer die Sonneneinstrahlung sehr stark ist.

Für die Aufstellung gelten bestimmte Richtlinien: Um die Armaturen, Ventile und Leitungen des Behälters zu schützen, dürfen sich im Abstand von drei Metern keine offenen Kanäle, Schächte, Öffnungen zu Räumen oder beispielsweise Dachkanten befinden.

Wenn Sie einen oberirdischen Tank in einem geschlossenen Raum aufstellen möchten,  zum Beispiel in einem Nebengebäude, Lagerhalle oder einer Garage, müssen spezielle Voraussetzungen erfüllt werden. Auch diese sind in den Technischen Regeln Flüssiggas festgelegt.

Ein unterirdischer Tank, auch erdgedeckter Tank genannt, liegt geschützt in einer Grube und  befindet sich in einem Sandbett, einer mindestens 20 Zentimeter breiten Schicht aus Sand. Dieser sollte eine Korngröße von maximal 3 mm haben.
Mit einem Kranwagen wird der Tank in eine ausgehobene Grube eingesetzt. Eine Erdschicht – mindestens einen halben Meter tief – decken den Tank ab. Über den sogenannten Domschacht sind die Tankarmaturen gut erreichbar.
Bei einem unterirdischen Tank bleibt auf dem Grundstück die Sicht in den Garten und in die Natur frei. Die Erde über dem Tank kann bepflanzt werden und somit bleibt der Tank gut verborgen.

Ein halboberirdischer Tank wird bis zur Hälfte des Tank-Durchmessers in einem Sandbett ins Erdreich eingelassen. lm sichtbaren Bereich erhält der Tank einen weißen, reflektierenden Schutzanstrich.

Bei der Aufstellung eines Tanks sollte darauf geachtet werden, dass die Anlage problemlos betankt werden kann und nicht zu weit weg von einer Parkmöglichkeit für einen Tankwagen des Versorgungsunternehmens weg ist. Zu beachten ist, dass die Tankwagen meistens eine Schlauchlänge von 25 bis 30 Metern haben.

Zu einem oderirdischen sowie unterirdischen Tank gehören auch zahlreiche Armaturen und zusätzliche Bauteile:

  • ein Füllventil mit doppelt wirkender Rückschlagklappe,
  • ein Flüssigentnahmeventil mit Tauchrohr,
  • ein Gasentnahmeventil mit Überfüllsicherung und Prüfanschluss,
  • ein Sicherheitsventil zum Schutz gegen Überdrück und
  • einer Inhaltsanzeige, gegebenenfalls mit Datenfernübertragung zum Versorgungsunternehmen.


Prüfungen vom Fachmann

Für die eigene Sicherheit gehört die Installation, Befüllung und Wartung eines Flüssiggasbehälters in die Hände eines Fachmanns. Flüssiggastanks besitzen beispielsweise integrierte Sicherheitssysteme gegen Überfüllung und zu hohen Druck, wichtig sind die regelmäßigen Prüfungen des Tanks und aller Bauteile.

Die innere Prüfung wird aller zehn Jahre durch einen Sachverständigen abgenommen. Ebenfalls aller zehn Jahre müssen die Niederdruck-Rohrleitungen kontrolliert werden, die den Flüssiggastank mit der Heizungsanlage im Haus verbinden. Die äußere Prüfung ist aller 2 Jahre fällig.
Die genauen Vorschriften enthält die Behälterdruckverordnung § 32 .

 

Quelle: Deutscher Verband Flüssiggas e.V. / atrego GmbH

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